Nachdem letztens unsere Grundstücke endgültig vermessen wurden, wussten wir nun genau, wo die Grenze verläuft. Und wir stellten fest, dass wir an der hintere rechten Ecke tatsächlich ungefähr einen halben Meter mehr Garten haben. Als Abgrenzung des Beetes wollte ich dort eine Buchsbaumhecke pflanzen. Im März hatte ich bereits mehrere Sechserpacks Buchsbäumchen günstig eingekauft. Allerdings musste ich mit dem Einpflanzen warten, bis der Brunnenbauer unserer Nachbarn da war. Deren ursprünglicher Brunnen vor dem Carport war versiegt und sie wollten nun neben meiner geplanten Hecke eine neue Bohrung machen lassen. Da beim Brunnenbau mit viel Wasser gearbeitet wird, hätte mir das die Pflanzen zumindest weggespült, wenn sie nicht sogar durch Gerätschaften oder Füße beschädigt worden wären. Also war Warten angesagt. Heute aber konnte ich endlich loslegen.
Ich habe eine Schnur gespannt, um dann den Graben an der richtigen Stelle ausheben zu können. Hinter dem Zaun sieht man den Markierungspfosten der Vermesser.

Dann habe ich gegraben. Es war heiß und die Arbeit kam meiner Birkenpollenallergie nicht gerade entgegen. Aber ich wollte es unbedingt erledigen. Leider habe ich mir zu viel Arbeit gemacht, der Graben war viel zu tief und zu breit für die kleinen Pflänzchen und ich musste die meiste Erde wieder einfüllen.

So sieht die fertige Minihecke aus:
