Umpflanzaktion
Gestern startete ich die Umpflanzaktion. Das Beet vor dem Carport zu Nachbars Garten hin gefiel mir nicht so recht. Also habe ich aus- und wieder eingebuddelt: Das Gartensandrohr sitzt nun weiter rechts im Beet; an seine Stelle habe ich die im letzten Herbst erworbene Prachtspiere gepflanzt, daneben den auch damals gekauften weißen Sommerflieder; der hübsche Blauschwingel ist gewichen, denn mittlerweile ist er vom Lavendelbusch beinahe erdrückt worden; stattdessen habe ich die beiden neuen Edelrosen an diese Stelle gepflanzt.

Für den Blauschwingel hatte ich schon einen Platz vorgesehen, allerdings war die Frage, ob diese Verpflanzung klappen würde. Am Ende der Terrasse, wo der Holzweg beginnt, befand sich neben dem Rankelement mit der Clematis noch eine unbepflanzte Stelle. Der Boden dort bestand nicht nur aus Erde, sondern auch noch aus Schotter vom Terrassenuntergrund. Ich wusste nicht, wie tief dieser Schotter reichte und ob es mir gelingen würde, ein ausreichend tiefes Loch zu graben. Den ersten Grabeversuch machte ich mit dem Spaten, doch damit war kein Durchkommen. Also setzte ich mich “gemütlich” hin und fing an, Schicht für Schicht mit meinem kleinen Gartenschäufelchen abzutragen. Zum Glück fiel mir dann ein, dass sich die Steine viel besser mit dem Grubber lockern ließen. Zwei Eimer voller Erde mit vielen Steinen entfernet ich, und dann traf ich in ungefähr 40 Zentimetern Tiefe tatsächlich auf reine Erde. Ich hatte ein perfektes Pflanzloch für das Gras geschaffen:

Danach brach ich die Gartenarbeit ab, weil Nieselregen einsetzte. Sobald das Wetter besser ist, geht es weiter.
Leave a Reply