Gartenwege - Sabines Gartentagebuch

Mittwoch, 6. April 2005

Gesäubert

Das Wetter am Samstag lud natürlich zur Gartenarbeit ein. Es war auch dringend notwendig, die Beete zu säubern, denn nicht nur die gepflanzten Gewächse, sondern auch das Unkraut fing schon stark zu wachsen an. Diese Arbeit ist immer der lästige Teil am Garten. Vor allem erfordert sie unbequeme Körperhaltungen. Beugt man sich hinunter, geht es in den Rücken, geht man in die Knie, tun dieselben weh. Wo es ging, habe ich die Arbeit im Sitzen erledigt. Das mag zwar etwas merkwürdig aussehen, aber es war die angenehmste Art. Nun sieht alles wieder ordentlich aus, lediglich die Beetränder sind noch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Als wird den Garten angelegt haben, konnten wir uns nicht für die allerorts üblichen Rasenkantensteine entscheiden. Eine natürliche Rasenkante ist jedoch mit viel Arbeit verbunden, denn mindestens einmal im Jahr muss man die Rasenkanten abstechen. Jörgs Vorschlag ist, als Beetabschluss Beton-Minipalisaden zu nehmen. Die werden wir uns demnächst mal im Baumarkt näher anschauen.

Samstag, 9. April 2005

Der Garten am 9. April

Nach und nach fangen die Sträucher an zu blühen:

Und ich habe wieder einmal umgepflanzt, nämlich die Buchsbäumchen. Ursprünglich saßen sie an der Grenze zum Garten unserer Nachbarn, aber im sie verschwanden hinter den anderen Pflanzen. Ich fand es viel zu schade, diese kleine Hecke nicht zu sehen und entschied daher, dass sie zukünftig den Rahmen für das Kräuterbeet bilden sollte. Eine Reihe am Rand habe ich gepflanzt, jetzt warten noch einige Buchsbäumchen auf ihren neuen Platz:

Sonntag, 17. April 2005

Gelb, rosa, weiß

Schon im April wird es bunt. Hier blühen Forsythie, Zierjohannisbeere und Felsenbirne.

Ein Blick von der anderen Gartenecke aus:

Sonntag, 24. April 2005

Beeteinfassungen

Anfang April berichtete ich über unsere Überlegungen zu den Beeteinfassungen. Die Betonpalisaden haben wir uns im Baumarkt angesehen, aber sie haben uns nicht überzeugt. Zudem müssten man zusätzlich noch diese flachen Mähkanten legen, damit man vernünftig den mit dem Rasenmäher entlang fahren kann. Das wird aber zu viel Beton und eigentlich möchte ich auch die Beete nicht so eingemauert haben.
Ein Tipp der Leute, die die Pflasterarbeiten bei uns gemacht haben, war, dieselben Pflastersteine auch als Kanten zu verwenden. Das haben wir uns noch einmal genau angeschaut und waren vorab schon mal damit zufrieden. Zum Glück waren einige Steine übrig geblieben und so konnte Jörg gestern damit anfangen.
Doch zunächst einmal galt es, Teile der Terrassen-Betonfundamente zu entfernen. Die Terrassenbauer hatten teilweise die Fundamente sehr großzügig gegossen und diese waren jetzt im Weg.

Selbst mit der “Frau Bosch” und dem entsprechenden Aufsatz war das noch Schwerstarbeit.

Dann kam erst einmal das kleine Beet an der schrägen Terrassenseite dran. Hier liegen die ersten Steine:

So geht es um die Kurve:

Die Fugen zwischen den Steinen sind jetzt mit Erde aufgefüllt.

Heute habe ich den Rasen innerhalb des Beetes entfernt. Nun ist am Rand noch Platz, um eine niedrige Pflanze als Beetumrandung einzusäen.

Während ich mich mit dem Rasenabstechen abmühte, hat Jörg schon mal auf der anderen Seite weitergemacht.

Anschließend habe ich dann noch Rasen am Kräuterbeet abgestochen, denn mir fehlt noch Platz für Basilikum und glattblättrige Petersilie.
Zuletzt habe ich noch ein paar Ableger der Gartenstaudensonnenblumen und der Gelenkblumen in die äußerste rechte Gartenecke bepflanzt, damit es dort nicht so kahl ist.

Mittwoch, 27. April 2005

Pflanzenshopping

Eigentlich sollte ich mir längst einmal Gartencenterverbot erteilen. Aber ganz ohne geht es doch nicht, und so habe ich heute wieder einmal das Gartencenter eines Baumarkts aufgesucht. Ich habe auch wirklich nicht Unnötiges gekauft, lediglich Petunien und Weihrauch für zwei Kästen am Fenster und hängende Lobelien und Hängefuchsien. Die Hängepflanzen möchte ich am Rosenbogen befestigen, denn es wird doch noch eine Weile dauern, bis der bis oben hin berankt ist