Gartenwege - Sabines Gartentagebuch

Montag, 2. Mai 2005

Kästen

Am Samstag kam die Bepflanzung diverser Blumenkästen dran. Auch die Kübelpflanzen habe ich aus dem Keller geholt. Leider hatte die Bougainvillea im Winter doch zu viel Wasser abbekommen und sie war schlicht und ergreifend abgefault.
Eigentlich soll man ja - wenn man sehr vorsichtig ist - die Kübelpflanzen nicht vor den Eisheiligen Mitte Mai nach draußen stellen. Da wir aber an diesem Wochenende so schönes, fast sommerliches Wetter hatte, habe ich es trotzdem getan. Falls doch noch einmal sehr niedrige Temperaturen angesagt werden sollten, kann ich die Pflanzen immer noch in eine geschützte Ecke stellen.
Keine besonders gute Idee war die Bepflanzung der beiden Blumenampeln. Also im Prinzip schon, aber dies sind Keramiktöpfe, die eigentlich für drinnen gedacht sind. Erst als sie fix und fertig zum Aufhängen bereitstanden, fiel mir ein, dass solche Töpfe ohne Ablauflöcher bei Regen recht unpraktisch sind. Schließlich will ich meine Pflanzen nicht ersäufen. Jörg schlug vor, mit dem Steinbohrer ein Loch hineinzubohren, doch ich werde mich erst einmal nach Blumenampeln oder Hängekörben für außen umsehen.

Samstag, 7. Mai 2005

Steiniger Himmelfahrtstag

Am Donnerstag war es ein wenig kühl, aber immerhin trocken und sonnig. Das ideale Wetter, um im Garten zu arbeiten, ohne zu schwitzen.
Jörg hat die restlichen Gräben an den Beeten entlang gegraben und die Steine verlegt.

Ich habe dort, wo die Steine schon festgeklopft waren, den überschüssigen Rasen aus dem Beet entfernt und anschließend noch Erde aus den ausgestochenen Rasenstücken geklopft. Schließlich muss diese Erde wieder in die Lücken zwischen den Steinen gefüllt werden. Eine ganz schön anstrengende Arbeit, danach brauchte ich kein Fitnessgerät mehr.

Für die Hängepflanzen hatte ich am Montag Blumenampeln gekauft, die für außen geeignet sind. Also musste ich sie noch einmal umpflanzen und nun hängen sie am Rosenbogen.

Und zum Schluss noch eine Nahaufnahme vom Tulpeninneren:

Dienstag, 10. Mai 2005

Fraßschäden

Ich wundere mich schon seit einigen Tagen, warum vor allem die Rosen und die Traubenkirsche löchrige Blätter haben. Gestern stellte ich zudem noch fest, dass irgendetwas auch die frischen Knospen der Rosen abfrisst. Entdeckt habe ich lediglich eine einzige kleine grüne Raupe. Heute schaute ich ins Gartenforum von “Mein schöner Garten” und siehe da, viele Gartenbesitzer klagen über Raupeninvasionen. Bei den grünen Raupen handelt es sich um die des Kleinen Frostspanners. Nun weiß ich zumindest, was die Ursache dieses Lochfraßes ist. Tröstlich ist es, dass das Treiben der Raupen bald ein Ende hat, dass sich die Pflanzen in der Regel gut davon erholen und dass sie meine beste englische Rose verschont haben. Vielleicht liegt ihnen der englische Geschmack nicht so?

Montag, 30. Mai 2005

Vorgeschmack des Sommers

Mittlerweile liegen die Pflastersteine um die Beetränder und auch die Terrassenseite ist fertig. Hinter den Steinen schließt sich eine Lage Kies an und bildet nun einen schönen Abschluss.

Hier werfen wir einen Blick aus dem Vorgarten in den “Hauptgarten”; der Rhododendron ist mittlerweile vollständig aufgeblüht, aus den eingesäten Feuerbohnen sind schon kleine Pflänzchen geworden, Engelstrompete und Oleander treiben frisch aus.

So sieht es von der anderen Seite aus:

Die beiden Clematis “Jackmanii” und “Madame le Coultre” haben schon viele riesige Blüten und auch das Goldgeißblatt dahinter ist kurz vor dem Aufblühen.

Da ist noch eine Terrassenansicht mit dem Kräuterbeet links. Dort wuchert es im Moment gewaltig und ich muss dringend ein wenig abschneiden. Von Freitag bis Sonntag war es so heiß, dass jegliche Gartenarbeit - bis auf das Bewässern - liegen geblieben ist.

Eine Blüte meiner neuen Clematis “Capitaine Thuilleaux”. Die Clematis ist noch sehr klein und leider ist ein Stängel vertrocknet. Doch ich bin mir sicher, dass der Rest schön wachsen wird.

Ein Blick in das Innere einer Schönmalvenblüte:

Und zum Schluss noch eine Nahaufnahme einer aufblühenden Schnittlauchblüte.