Der Garten im Juni
Nach den drei heißen Tagen am letzten Mai-Wochenende wurde es rapide kühl. Die Terrassen- und Gartensaison muss bis jetzt pausieren. In den zwei Wochen habe ich nichts im Garten gemacht. Leider sprießt jetzt wieder das Unkraut, so dass ich auf besseres Wetter und vor allem Lust auf Gartenarbeit hoffe.
Pfingsten war in diesem Jahr einen Monat zu früh gewesen, jedenfalls nach Ansicht der Pfingstrose. Die blühte erst in der letzten Woche auf.

Der Rhododendron ist mittlerweile verblüht, aber an den anderen Stellen im Garten wird es nach und nach bunt werden.

Am Samstag habe ich endlich das Kräuterbeet wieder in eine ordentliche Form gebracht. Sauerampfer und Estragon waren extrem in die Höhe geschossen und mussten abgeerntet werden.
Hier ist die Kräuterausbeute in der Küche zu sehen:

Estragon, Liebstöckel, Schnittlauch, Petersilie, Sauerampfer, Kerbel, Oregano und Zitronenmelisse warten hier auf die weitere Verarbeitung. Ich habe alles von den harten Stängeln befreit und dann portionsweise in der Küchenmaschine klein gehackt. Hier steht das Ergebnis, 14 Behälter à 100 g mit Kräutermischung.

Übrigens haben wir seit einer Woche einen zweiten Komposter. Dieser schlichte Holzkomposter steht im Vorgarten in der rechten Ecke und nimmt ab sofort den Rasenschnitt auf. Für den Schnellkomposter war es einfach zu viel Rasen neben den anderen Garten- und Küchenabfällen. Kostenlos kann man die normalen Mengen Grünabfälle bei den Wertstoffhöfen loswerden. Das bedeutet aber, man muss den Rasenschnitt zunächst in einem Behälter sammeln, denn in der Regel kann man als Mensch, der von ungefähr 8 bis 17 Uhr arbeitet, nur am Samstag dorthin fahren. Der Rasen wartet dann allerdings nicht geduldig, sondern fängt ziemlich sofort an zu gären und stinkt bald so extrem, dass man nicht einmal mehr in die Nähe gehen geschweige denn sich das Zeug ins Auto laden möchte. Natürlich könnten wir den Rasen auch in die Bio-Wertstoffsäcke füllen, die einmal wöchentlich abgeholt werden. Das ist aber wiederum mit Kosten verbunden, denn ein Sack kostet 39 Cent, und vier bis fünf könnten wir bei jedem Rasenmähen bestimmt füllen. Da hat man doch rein rechnerisch von einem Holzkomposter für 8,95 Euro mehr. Lassen wir uns überraschen, ob das Kompostieren gut funktioniert. Mir wäre es auch recht, wenn das Grünzeug nur vertrocknet und zerfällt.
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